Gesund mit
Homöopathie
Die meisten Patienten kommen
zur Homöopathie nicht durch Überzeugung und weil sich eine
allopathische Behandlung nicht mit einer gesunden Lebensweise vereinbaren
läst, sondern weil sich ein Leiden chronifiziert hat und sie
schulmedizinisch austherapiert sind. Ohne genaue Kenntnisse erhoffen sie
sich eine schnelle Linderung aller Symptome - möglichst ohne Nebenwirkung
und die Wiederherstellung eines früheren Zustandes - möglichst
ohne Änderung der bisherigen Lebensumstände. Dies führt fast
immer zu Enttäuschungen und Abbruch der Behandlung. - Deshalb
überprüfen Sie vorher, ob die Therapie für Sie geeignet ist
und Ihnen zusagt.
Woraus besteht ein
homöopathisches
Medikament? |
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es besteht aus einer Information/einem
Ratschlag , der ihrer Person helfen kann wieder die Balance zu
finden.
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je stärker die Verdünnung
(d.h. je weniger Ausgangssubstanz vorhanden ist),
um so stärker wirkt sie, da feinstofflich
tiefere Schichten der Persönlichkeit angesprochen
werden.
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normalerweise besteht es aus der
Verdünnung
einer einzigen Substanz!,
die für jede
Person und Krankheit speziell gefunden werden muß und
nicht auf eine andere Person übertragbar
ist, - auch wenn diese dasselbe Krankheitsbild zeigt.
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Fertige Mischungen und Komplexmittel
bestehen überwiegend aus Tiefpotenzen und wirken symptomatisch auf der
physischen Ebene - event. noch auf der psychischen Ebene. Sie führen
zu einer Befindlichkeitsbesserung, aber nicht zu einer ganzheitlichen Heilung.
- Dafür sind sie besser verträglich, nicht personenspezifisch
und aufgrund der Indikationsangabe auch für den Laien leichter
anzuwenden.
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Interessante Spezialitäten sind
Potenzaccorde: verschiedene Verdünnungen einer Substanz
sind in einem Heilmittel zusammengefaßt => damit soll die Heilung
auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig angeregt werden.
Potenzreihen: im Abstand von einigen Tagen bis Wochen wird
die gleiche Verdünnung in immer höheren Potenzen gegeben, um das
Krankheitsgeschehen auf allen Ebenen zu
löschen.
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Wie wirkt
Homöopathie? |
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da sie die Selbstheilung
anregt
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verstärkt sie Konflikte bis zur
Lösung
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arbeitet sie alle nicht ausgeheilten und
abgeschlossenen Krankheiten über Akutphasen ab
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ist der Heilungsverlauf (welche Symptome
verschwinden zuerst, welche Beziehungsprobleme werden gelöst) individuell
und nicht vorhersagbar
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hängt die Zeit bis zur subjektiven Gesundung
von der Fähigkeit des Einzelnen ab, den homöopathischen Rat anzunehmen
und umzusetzen
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da Krankheit die Folge eines
gestörten Selbsverständnisses und einer falschen
Lebensführung ist, läßt sie sich durch chemische und technische
Mittel nicht verhindern. Sie ist für die Weiterentwicklung notwendig
und führt bei erfolgreicher homöopathischer Therapie zu
einer Gesundung
auf einer höheren Ebene; d.h. einen Zustand
mit mehr Energie.
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Tiefpotenzen (bis ca D30) wirken nur
auf der körperlichen Ebene, d.h. sie müssen häufig gegeben
werden, da Materie träge ist und die Information nicht vorhält.
Hochpotenzen (C200-C10 000) wirken auf die Seele/die
Persönlichkeitsstruktur und führen zu tiefgreifenden Änderungen,
die sich oft erst nach längerer Zeit auf der physischen Ebene auswirken
- (sie werden im Abstand von Wochen bis Monaten und nur einigemale gegeben).
- "Wenn eine Information/ein Rat nicht angenommen wird/werden kann, hilft
auch seine immerwährende Wiederholung
nicht!"
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sie wirkt
nicht
gegen Symptome, da sie davon ausgeht, daß
alles was gegengerichtet ist
die innere Balance
nur noch mehr stört.
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ihr Prinzip ist "gleiches
wird durch gleiches geheilt"! d.h. durch die richtige Information findet
das Individuum wieder zum Heil.
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ein bestimmtes
Krankheitsbild wird
nicht behandelt! - zusammen mit der Persönlichkeitsstruktur dient
es dem Therapeuten nur zur Auffindung des richtigen Mittels.
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Nebenwirkungen der
Therapie |
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Erstverschlimmerungen: da die
Heilungskräfte stark angeregt werden, treten Abwehrreaktionen
verstärkt oder wieder erneut auf ( Fieber/schübe, Durchfall,
Hautausschläge, Mandelentzündung, Blasenentzündung,
Rheumaschübe etc.). Diese Verschlimmerung hält Stunden bis Tage
an und ist ein Zeichen für die richtige Mittelwahl und das Einleiten
der Heilung.
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Aufflackern alter Leiden: besonders
nach der Gabe von Hochpotenzen kommt es zum Aufarbeiten alter Krankheitsherde
im Körper. Sie müssen damit rechnen, daß zu der aktuellen
Verschlimmerung noch alte Beschwerden dazukommen, da diese oft erst den
Nährboden für die jetzige Krankheit schaffen und deshalb zuerst
ausgeheilt werden müssen. - Dies ist oft ein langwieriger Prozess,
den man durch Tiefpotenzen als Anfangsgaben etwas mildern
kann.
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Verschlimmerung der chronischen
Beschwerden: normalerweise sollten sie in die Akutphase übergeführt
und ausgeheilt werden. Wenn dies nicht oder nur sehr schleppend geschieht,
ist die Ausscheidung entweder blockiert oder überfordert; - es sollte
dann zuerst eine Entgiftung durchgeführt werden.
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Keine Reaktionen: es liegt eine
Immunschwäche vor => Stärkung durch Entlastung des Lymphsystems
(Eiweißfasten, Drainagen, Unterstützung der Nieren- und Darmfunktion)
und Zufuhr fehlender Spurenelemente.
Beachte:
auch ein Gegensteuern gegen
die Therapie z.B. durch Genußmittel, exzessive Lebensweise und innere
Zweifel und Ängste verhindert das Einsetzen der
Heilung.
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Voraussetzungen für die optimale
Wirkung einer homöopathischen Behandlung |
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Das Immunsystem sollte noch
einigermaßen reaktionsfähig sein, um auf die Information antworten
zu können. (andernfalls zuerst eine Entgiftung
durchführen)
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Der Kranke sollte noch genügend
Energie haben die Tiefpunkte, Erstverschlimmerungen
und Ungewissheiten aktiv zu meistern - ohne mit allopathischer Medikation
oder Genuß- und Rauschmitteln Symptome zu unterdrücken oder zu
verschieben; - nur dann findet Heilung statt. (eine homöopathische
Behandlung in einer Krise ist - wenn überhaupt - nur mit Tiefpotenzen
angebracht.)
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Die äußeren Lebensumstände
müssen genügend Raum und Zeit für eine Auseinandersetzung
und Änderung bieten.
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Eine psychische Unterstützung
ist hilfreich für eine umfassende Gesundung
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Verstärkung des Heilungsprozesses
durch |
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Verzicht auf allopathische Medikation
und Genußgifte
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Umstellung auf naturbelassene
Nahrung
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innere Balance (Yoga, Meditation, Hobbies
etc.)
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Abstand zur Krankheit und der
unaufhörlichen Beschäftigung mit Symptomen
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die Einsicht, daß KH und Gesundheit
die beiden Seiten einer Medaille sind und sich gegenseitig bedingen! -
Subjektives Wohlbefinden ist nicht an Laborwerte gekoppelt.
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Vertrauen in die
Selbstheilungskraft
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Bei einer Akuterkrankung kann ich nur
jedem zu einer homöopathischen Behandlung raten. Da wirkt
sie relativ schnell, die Erstverschlimmerungen halten sich in Grenzen
und man kann mit einer vollständigen Ausheilung rechnen. Bei einer
chronischen Erkrankung dagegen müssen Sie am Anfang sogar mit einer
Verschlimmerung des Zustandes rechnen und eine vollständige Heilung
erfordert weitreichende Änderungen. Falls Sie in diesem Fall nur die
Symptome lindern wollen, beschränken Sie sich auf Tiefpotenzen oder
noch besser Komplexmittel. Wenn Sie jedoch zu dem
Entschluß gelangt sind, die äußeren Symptome nicht
mehr zu bekämpfen, sondern zu überwinden, wird Sie Homöopathie
auf allen Ebenen unterstützen.
Für welchen Weg Sie sich auch
entscheiden - ich wünsche Ihnen Ausdauer und
Vertrauen
Christine Amann
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