Gesund in eigener Verantwortung

Zeckenborreliose - Meine Erfahrungen

Die durch Zecken übertragbare bakterielle Infektion ( nicht zu verwechseln mit der viralen FSME ) war z.B. bei Waldarbeitern im Bayrischen Wald unter dem Namen Wanderröte seit Generationen bekannt. Meistens heilte sie von selbst wieder aus und führte nur selten zu chronischen rheumatischen Symptomen.

Dass die Chronifizierung dieser Infektion in den letzten 10 - 15 Jahren drastisch zugenommen hat und sich bei den Betroffenen in immer kürzerer Zeit zu einem chronischen, lebenseinschränkenden Leiden entwickelt, hat meiner Erfahrung nach mehrere Gründe.

  • Das Immunsystem der meisten Menschen reagiert nur noch unzulänglich auf bakterielle und virale Angriffe ( siehe auch Zunahme von chronischen Herpes-, Epstein-Barr-, Hepatitis-, u.a. infektionen ), weil seine Funktion beeinträchtigt ist durch

    • Genußgifte

    • falsche Ernährung

    • Umweltbelastung  

    • toxische Medikamente  

    • zunehmenden psychischen Stress u.v.m.

  • Bei der Behandlung der Erkrankung wird vor allem auf die Abtötung des Erregers durch Antibiotika gesetzt , was aber nur selten gelingt, wie die stetig zunehmende Zahl chronischer Verlaufsfälle beweist. Die Borrelien sind nämlich vor allem in schlecht durchblutetem Gewebe wie Haut, Gelenken und Muskeln zu finden, in denen man eine hohe Antibiotikakonzentration zur vollständigen Abtötung kaum erreichen kann ohne gravierende Schädigung des Immunsystems.Wenn eine 1-2 malige Antibiotikatherapie keinen Erfolg zeigt, wäre es daher wesentlich sinnvoller das Immunsystem zu stärken, als es durch weitere 20-30 derartige Versuche noch mehr zu belasten.

  • Oftmals wird der Antikörpertiter behandelt, ohne dass überprüft wird, ob wirklich (noch) eine aktive Borreliose vorliegt.

    • Eine hohe Antikörperkonzentration kann bedeuten, dass

      • entweder eine hohe Konzentration an Erregern vorliegt

      • oder das Immunsystem sehr gut arbeitet

    • Eine niedriger Titer kann ein Hinweis sein, dass

      • der Erreger ausgeschieden wurde ( ein abgetöteter, aber nicht ausgeschiedener Erreger bewirkt oft ebenfalls einen hohen Titer)

      • oder das Abwehrsystem nur unzureichend reagiert.

Man sollte die Behandlung deshalb mehr auf das Gesamtbefinden ausrichten als auf Laborwerte.

  • Nebenwirkungen von Antibiotika- und Kortisontherapien werden häufig fälschlicherweise der Borreliose zugeschrieben. Deshalb unterscheiden Sie

    • Symptome einer akuten Borreliose:

      • Erythema migrans / Wanderröte

      • allgemeine grippale Beschwerden ( Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber)

      • eventuell Durchfall für einige Tage

      • leichte Lymphknotenschwellung

    • Symptome einer chronischen Borreliose

      • Gelenk- und Muskelrheuma

      • eventuell Gicht-/Rheumaknoten an Ohren, Finger- und Zehengelenken

      • Kopfschmerzen und Nervenschmerzen

      • Müdigkeit ( ist normal bei einer chronischen Infektion)

      • erhöhter Cholesterinspiegel ( ist ein Versuch des Körpers, die Zellen zu schützen und sollte nicht medikamentös gesenkt werden)

beachte: Eine Antibiotikatherapie ist eigentlich nur im Stadium der akuten Borreliose erfolgsversprechend ! Alternativ kann die Kufreihe der Zeckenbissfiebernosode gespritzt werden.

  • Nebenwirkungen einer Mehrfachantibiotikabehandlung mit Cephalosporinen, Doxycyclin, Minocyclin u.ä.

    • (Anal-) Ekzeme, Vulvovaginitis, Pergamenthaut, Haarausfall, Nagelwachstumsstörungen

    • Gesichts- und Gelenkschwellungen, Ödeme, Gefäßentzündungen

    • Übelkeit, Bauchschmerzen, chronische Durchfälle

    • Blasen- und Nierenentzündungen, Pilzinfektionen

    • chronische Müdigkeit, Anämie und Lymphknotenschwellung auf grund von Knochenmarksschädigung

    • Tinitus, Schwindel, Depressionen, Bewußtseinstrübung und Halluzinationen, Reizleitungsstörungen

  • Nebenwirkungen einer Kortisonbehandlung ( beachte: eine Behandlung mit Kortison darf nur durchgeführt werden, wenn eine aktive Infektion  mit Borrelien, Pilzen, Mykoplasmen u.ä. ausgeschlossen ist, da sich sonst auf grund der Immunsuppresiven Wirkung dieser Medikation die Erreger sprunghaft vermehren)

    • Schwangerschaftsstreifen, Akne, Pergamenthaut, Gefäßentzündungen, Ödeme

    • Depression, Schwindel, Gereiztheit, Schlaflosigkeit

    • Magen-, Darmstörungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Candidainfektion

    • Muskelschwäche und arthrotische Veränderungen an den Gelenken

Grundsätzlich: Informieren Sie sich bei jeder Medikation über die Nebenwirkungen mindestens genauso intensiv wie über den zu erwartenden Therapieerfolg.

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Zeckenborreliose - Therapien

Medikationen, die zu meiden oder nur mit Vorsicht anzuwenden sind

Impfungen:
Grundsätzlich sollten nur gesunde Individuen geimpft werden, da bei bestehenden Infektionen eine ausreichende Immunantwort nicht gegeben und das Risiko von Impfschäden stark erhöht ist. Weisen Sie deshalb die Ärzte auf Ihre chronische Borreliose hin und verzichten Sie notfalls auf Aktivitäten und Reisen, die Impfungen erfordern. Unbedingt zu meiden sind die

  • FSME-Impfung:
    Diese Impfung steht in starkem Verdacht an der Entstehung von MS beteiligt zu sein und ist nur noch eingeschränkt für einen besonders gefährdeten Personenkreis empfohlen. Mit diesem Impfstoff in eine aktive Borreliose hinein zu impfen, ist ein grober Kunstfehler.

In Deutschland kommt es pro Jahr nur zu ca 200 FSME - Erkrankungen aber zu ca 60 000 Borrelien Infektionen. Trotzdem impfen Ärzte aus Unwissenheit während der Inkubationszeit noch immer gegen FSME oder Tetanus, obwohl dies zu einer Verschlimmerung des Krankheitsverlaufs bei Borreliose und (nach neueren Erkenntnissen) auch bei FSME führt.

siehe:

Rote Liste: Aktive Immunisierung gegen die durch Zecken übertragbare Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

Gegenanz.: u.a.: Akute fieberhafte Infekte (Borreliose ist eine akute, event. fieberhafte Infektion)

Nebenw.: u.a. Fieber, Muskel- u. Gelenkschmerzen, Sehstör., unscharfes Sehen, Lichtscheue, Schüttelfrost, unsicherer Gang, Meningismus, Schwindel, Nervenentzünd., entzündl. Reakt. d. Gehirns mögl.

beachte:

FSME-Bulin (= passive Immunisierung) wurde wg. gravierender Nebenw. aus dem Handel genommen: u.a.sind nach der Anwendung in einigen Fällen schwere Krankheitsverläufe mit teilweise bleibenden Schäden aufgetreten; ohne Behandlung erkrankten die Patienten meist nur leicht.

  • Hepatitis B:
    Soll ebenfalls ein Auslöser von MS sein

  • Tetanus:
    Bei Zeckenbiss wird diese Impfung von vielen Ärzten gegeben, obwohl dadurch bei einer eventuellen Borrelieninfektion die Immunabwehr geschwächt wird und die Gefahr einer Chronifizierung zunimmt.
    beachte: Tetanusbakterien werden nicht durch Zecken übertragen, trozdem wird nach einem Zeckenbiss oft dagegen geimpft.

Nebenw.: u.a. Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, einschließlich aufsteigender Lähmungen, im zeitl. Zusammenhang mit der Impfung.

Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen das Tropeninstitut der nächstgelegenen Großstadt.

Antidepressiva, Beruhigungs- und Schlafmittel:
Diese reichern sich im Gehirn an und werden nur sehr langsam wieder ausgeschieden; selbst eine Entgiftungstherapie greift hier nur sehr langsam. Auf  Dauer verstärken sie nur die Beschwerden, gegen die sie helfen sollen und führen zur Abhängigkeit. Alternativen dazu sind: Rotölkapseln, Zincum valerianicum Hevert, Avena sativa Urtinktur, Passiflora Urtinktur.

Beachte:
Mit zunehmender Entgiftung vergehen diese Beschwerden.

Schmerzmittel:
Versuchen Sie, sich auf einen Wirkstoff zu beschränken - alternativ Diclofenac oder Ibuprofen  - und davon möglichst wenig (ich habe in meiner schlimmsten Zeit 2-3 Tbl. mtl.  eingenommen und brauche jetzt nur noch 1-2 Tbl. jährlich. Je öfter Sie ein "Tief" ohne Tablette durchstehen, um so mehr verbessert sich die Ausscheidung und die körpereigene Endorphinproduktion. Nehmen Sie 3 x wchtl. 1Tbl B-Komplex forte Hevert und im Akutfall zusätzlich 1-2 Kps Vitasprint.

Beachte:
Fieber ist eine Heilmaßnahme des Körpers, da durch die erhöhte Temperatur Erreger abgetötet werden und entzündliches Eiweiß verbrannt wird. Es sollte keinesfalls unterdrückt werden.

Immunstimulation, Homöopathie, Orthomolekulare Therapie:
Bei Borreliose ist das Immunsystem meist sowieso überaktiv (falls es nicht durch Antibiotika lahmgelegt wurde!) und gerade die rheumatischen Beschwerden sind auf eine überschießende Tätigkeit zurückzuführen. Besonders Pflanzenextrakte aus Echinacea oder Teufelskralle können die Beschwerden verschlimmern; in homöopathischer Verdünnung können sie selbstverständlich angewandt  werden. Vorsicht ist auch geboten bei der Anwendung von homöpathischen Hochpotenzen, wenn nicht vorher die Ausscheidung optimiert wurde. Es kann zu so einer extremen Erstverschlimmerung kommen, dass der Einsatz allopathischer Medikamente nötig wird und somit die Ausgangslage verschlimmert, statt verbessert. Eine hoch bis höchstdosierte Einnahme von Vitaminen, Mineralien und Nahrungsergänzungsmitteln belastet nur  unnötig die Ausscheidungsorgane und führt oft zu Haut- und Schleimhautirritationen. Ernähren Sie sich abwechslungsreich und nehmen Sie zusätzlich nur das Nötigste in Pillenform zu sich (Empfehlungen siehe unten).

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Zeckenborreliose - Therapien

Alternativen, mit denen ich gute Erfolge habe

  • Die wichtigste Voraussetzung  ist und bleibt eine Darmsanierung.
    Das ist unabhängig davon, ob Antibiotikaanwendungen vorausgegangen sind oder eine Pilzinfektion festgestellt wurde. Im Notfall können Sie eine Erstehilfe mit Myrrhinil Intest (3 x 2 /tgl) und Santax oder Perocur fte (3 x 1 /tgl ) durchführen. Auf  lange Sicht ist aber nur eine grundlegende Milieuänderung unter Anleitung eines erfahrenen Therapeuten erfolgversprechend. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Sanumpräparaten gemacht.

    Sanum-Post Nr 76 Aus der Praxis für die Praxis: Borreliose

    Beachte: Vermeiden sie strikt alle chemischen Antimykotika, auch das sogenannte harmlose Nystatin ( das vielleicht die gesunde Darmschleimhaut nicht durchdringen kann, sehr wohl aber die geschädigte ), da alle die körpereigene Mikroflora noch mehr schädigen.

  • Machen Sie eine Entgiftungskur ( 3 Monate - 1 Jahr ).
    Nach einer Antibiotikakur sollten Sie ca. 1 Monat 6 x /tgl 1 Tbl Sulfur D6 in Wasser aufgelöst einnehmen, um die Sauerstoffversorgung der Zelle wieder herzustellen. Ansonsten  nehmen Sie als Grundversorgung entweder von Heel die Produkte Hepeel, Reneel, Lymphomyosot, event. Neuralgietropfen oder von der Firma Regena die Regenaplexe 51a, 79, 49a, 6, 510a, 23a oder Komplexmittel einer anderen Firma Ihres Vertrauens über mehrere Monate. Achten Sie auf eine geregelte Ausscheidung, indem Sie genügend Wasser trinken und bei Bedarf cadmiumarmen Leinsamen, Haferkleie mit Keim oder Heilerde einnehmen.

  • Die vielfältigen Beschwerden, die im Laufe einer ganzheitlichen Alternativbehandlung auftreten, sollten Sie als Schritte zur Gesundung ("chronisch wird nur über akut geheilt!") geduldig durchstehen. Hilfreich sind dabei, die selbst für den Laien leicht anzuwendenden Schüsslersalze und event. eine vernünftige Vitamin- und Mineralergänzung, wobei es vorzuziehen ist, den Bedarf über Obst und Gemüse zu decken.

    • Ferrum phos. D12 - rheumatische Entzündungen, Kopfschmerzen

    • Kalium phos. D12 - Depressionen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit

    • Kalium sulf. D12 - rheumatische Gelenkschmerzen, psoriatische Hauterscheinungen

    • Magnes. phos. D12 - Krämpfe, Migräne

    • Natrium phos. D6 - zur Entsäuerung, bei Drüsenschwellung, Gicht, Blasenkatharr

    • Natrium sulf. D6 - Hautausschläge, Ödeme, rheumat. Schwellungen

    • Calcium sulf D12 - chronische Nebenhöhlen-, Blasen- und Nierenentzündung

    • Lebertrankps 2x2 /tgl: für Haut, Schleimhaut und Gelenke

    • B-Komplex 3x1 /wchtl: für Nerven, gegen Schmerzen

    • Vitamin E und Borretschölkps je 1/tgl gegen rheumatische Entzündugen

    • Selen und Zink je 1 Tbl/wchtl. für die Immunabwehr

    • Vitamin C Langzeitkapsel 3x1/wchtl.

Für eine individuellere Therapie sollten Sie sich an einen erfahrenen Therapeuten wenden.

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Zeckenborreliose - Die Erhaltung der Immunabwehr

Nicht aus jeder Borrelieninfektion entwickelt sich ein chronisches Leiden. Das Immunsystem kann die Erreger unter Kontrolle halten und/oder diese und die entstandenen Bakterientoxine sogar ausscheiden, wenn es nicht durch ungesundes Verhalten des Betroffenen beeinträchtigt ist. Um Ihre Abwehr voll funktionsfähig zu halten, sollten Sie sich  folgende Ratschläge näher ansehen:

Meiden Sie Genußgifte

Selbst wenn Sie sich gesund fühlen, sollten Sie Tabak meiden und Alkohol, Kaffee, Schwarztee und Süßigkeiten stark beschränken. Als chronisch Krankem ist es unerlässlich, daß Sie auf Tabakprodukte, Kaffee und Schwarztee vollständig verzichten. Vielleicht leuchtet Ihnen das strikte Verbot letzterer nicht ein, deshalb hier die Negativauswirkungen auf den Stoffwechsel:

  • Die Immunabwehr findet vor allem in der Ruhephase (= Vagotonie) statt, deshalb ist man als Kranker auch verstärkt müde. Wenn diese Müdigkeit nun mit Kaffee oder Tee (die über Adrenalinausschüttung den Sympathikus anregen) unterdrückt wird, ist Ihre Abwehr blockiert.

  • Kaffee bewirkt ein saueres Milieu, in dem Enzyme schlecht arbeiten, und bedingt dadurch eine unvollständige Nahrungsverwertung; Schwarztee bindet durch seinen hohen Gerbstoffgehalt wichtige Mineralien und Vitamine und "gerbt" die Darmschleimhaut, die deshalb Nährstoffe nur unvollständig aufnehmen und Toxine schwer abgeben kann.

  • Vor allem Kaffee bewirkt eine starke Gewebeentwässerung und beeinträchtigt dadurch vor allem die Nierenfunktion. Eine Tasse Kaffee ist erst nach 24 Stunden wieder vollständig ausgeschieden.

Auch wenn es unwahrscheinlich klingt - Alkohol beeinträchtig den Stoffwechsel weniger als Kaffee oder Tee. Trotzdem sollte ein Glas Bier oder Wein nicht öfter als 3 x wchtl. genossen werden und Hochprozentiges ganz tabu sein, denn Alkohol

  • entwässert das Gewebe

  • beeinträchtigt die Funktion von Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse

  • setzt als Zellgift die Sauerstoffversorgung herab und erhöht die Schmerzempfindlichkeit

Es ist nicht unbedingt nötig, auf Süßigkeiten total zu verzichten. Ca. 20 g Zucker täglich sind erlaubt - jedoch nur gebunden als Schokolade oder Gebäck. Auf keinen Fall darf Zucker schnell verfügbar in gesüßten Getränken (v.a. keine Fruchtsäfte) aufgenommen werden, da

  • die Bauchspeicheldrüse überlastet wird und die Blutzuckerschwankungen zu Gereiztheit, Aggressivität oder Müdikeit und Depression führen.

  • die Schmerzempfindlichkeit erhöht wird.

  • der Nährboden für eine Pilzinfektion geschaffen wird.

beachte: Alle Genußgifte beeinträchtigen die Funktion der Bauchspeicheldrüse, deren Enzyme nicht nur für die Verdauung zuständig sind, sondern auch entzündliches Eiweiß abbauen und somit z.B. rheumatische Beschwerden lindern. Falls die Funktion Ihrer Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt ist, können Sie zur Unterstützung Wobenzym oder Bromelain einnehmen.

Ernähren Sie sich vernünftig

Damit sich Erreger vermehren können, brauchen sie einen bestimmten Nährboden. Entziehen Sie den Borrelien diesen Nährboden, indem Sie ihr Essverhalten ändern.

  • Nehmen Sie verstärkt Olivenöl und Distelöl zu sich, da Bakterien und ihre Toxine fettlöslich sind und dadurch besser ausgeschieden werden. Bewährt hat sich  auch morgendliches Ölschlürfen mit kaltgepresstem Sonnenblumenöl.

  • Essen Sie viel frischen Fisch und nehmen Sie zusätzlich noch Fischöl-, Borretsch- und Nachtkerzenölkapseln ein zur Vermeidung rheumatischer Entzündungen und Hautatrophien.

  • Machen Sie keine Fastenkuren, da dabei sehr viele Toxine auf einmal frei werden und die Beschwerden sich so ver- stärken können, dass eine allopath. Medikation notwendig wird.Wenn Sie sich an die Ernährungsempfehlungen halten, erfolgt eine langsamere, aber nebenwirkungsfreie Entgiftung (die durch die Einnahme von Spirulina noch unterstützt werden kann).

Ändern Sie ihr Trinkverhalten

Wesentlich wichtiger als die Ernährung ist die Wasseraufnahme. Alle Stoffwechselvorgänge im Körper finden im wässrigen Milieu statt und zwar bei ca 36,5° C. Damit diese Vorgänge optimal ablaufen, ist nichts weiter nötig, als dass Sie täglich 2- 3 Liter Wasser, nicht wärmer als 37° C zu sich nehmen. Solange Sie sich ernstlich krank fühlen, sollten Sie nur Leitungswasser (event. abgekocht oder gefiltert) trinken. Sogar Mineralwasser - vor allem kohlensäurehaltiges - ist zu meiden. Kräutertee kann als Reiztherapie (1-2 Tassen/tgl.) kurzzeitig (ca. 10 Tage) angewendet werden, grüner Tee (1 Tasse) nur im Notfall zur Kreislaufstabilisierung.

Beachte: Enzyme arbeiten am besten bei Körpertemperatur! Vor allem wenn Sie an Blähungen, Magenbeschwerden und Verdauungsproplemen leiden, sollten Sie auf warme Getränke und heißes Essen verzichten.

Bewegen Sie sich täglich im Freien

Bei einer Infektion hat der Körper einen erhöhten Sauerstoffbedarf und nach einer Antibiotikatherapie sowieso, da dadurch die Funktion der Mitochondrien (= Zellkraftwerke) geschädigt wurde. Vor allem durch mind. 45 Min. flottes Gehen wird die Durchblutung des ganzen Körpergewebes gesteigert und die Sauerstoffversorgung verbessert. Der Kreislauf wird trainiert und durch die gesteigerte Gehirndurchblutung verschwinden Schlafstörungen und Depressionen. Falls Sie sich so krank fühlen, dass eine Bewegung im Freien nicht möglich ist, gehen Sie tgl. für 4 x 10 Min. bei geöffnetem Fenster im Zimmer auf- und ab (habe ich selbst so gemacht) bis Kraft und Ausdauer wieder zunehmen. Wenn Sie sich belastbarer fühlen, können Sie auch schwimmen, Rad fahren oder joggen. Übertreiben Sie jedoch nicht, damit Sie nicht in eine anaerobe Phase kommen, da dadurch die Krankheitssymptome (Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit) wieder auftreten können.

Reduzieren Sie Stress und leben Sie im Einklang mit Ihrem Biorhytmus

Allein die Krankheit ist für den Körper Stress genug. Verstärken Sie ihn nicht noch durch beruflichen Ehrgeiz, gesteigerte Freizeitaktivitäten, anstrengende Beziehungen, übertriebene Ansprüche an sich selbst und schlechtes Gewissen. Meditieren Sie stattdessen, machen Sie Yoga oder hören Sie Musik und warten Sie einfach ab.

Geduld und Gute Besserung

wünscht Ihnen

Ihre Christine Amann

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