Gesund in eigener
Verantwortung
Heuschnupfen und Allergien
Allergien gegen Pollen, Gräser, Hausstaub
und Ähnliches sind keine Krankheit, sondern Symptome, die zeigen,
dass Ihr Immunsystem überfordert ist und verrückt spielt. Das
heißt, Sie brauchen keine Medikamente, die die Immunreaktionen
unterdrücken und den Organismus noch mehr belasten und auch keine
Desensibilisierung, die versucht, Ihr Immunsystem lahmzulegen, sondern eine
Entlastung und Entgiftung durch folgende
Maßnahmen:
| Medikationsbeschränkung |
-
vor allem auf Antibiotika und Kortison reagiert
der Körper langfristig mit verstärkter Allergiebereitschaft.
Wägen Sie deshalb bei jeder Erkrankung ab, ob der Einsatz dieser Substanzen
lebensnotwendig ist. Noch in den 50er Jahren wurde die Gabe von
Antibiotika auf 2 mal im Leben beschränkt.
-
bei Frauen wird eine allergische Reaktion häufig
durch Hormongaben verstärkt oder sogar erst ausgelöst - sprechen
Sie mit Ihrem Frauenarzt über Alternativen.
-
nehmen Sie auf keinen Fall immunstimulierende
Präparate, wie z. B. Echinacea oder Mistel, Ginseng oder Blütenpollen
- Ihr Immunsystem ist bereits überreizt.
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| Ernährungsumstellung |
-
keine Fertigmahlzeiten und / oder
Junkfood
-
keine Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch (Butter,
Sahne und Quark erlaubt), sondern Reismilch, etwas Ziegen- oder
Schafskäse
-
keine Zitrusfrüchte oder
Fruchtsäfte
-
keine Zucker- oder Süßstoffhaltigen
Getränke
-
kein Schwarz-, Grün- oder
Früchtetee
-
maximal 2! Tassen Kaffee pro Tag
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| Statt dessen |
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beherzigen Sie die grundlegenden
Ernährungsregeln
-
trinken Sie Brennessel-, Fenchel-, Blasen- und
Nierentee zum Entsäuern
-
essen 1 x tgl einen Hafervollkornbrei
(frisch gemahlen, inWasser gekocht) mit Quark, gehackten Mandeln und
Trockenfrüchten
Zubereitung: 1 - 2 EL Hafer, 1 EL Quark, 1/2 Apfel,
1EL Rosinen oder 2 Trockenplaumen,-aprikosen oder -feigen, Nüsse zum
Bestreuen - Hafer grob schroten, mit etwas Wasser kurz aufkochen, Quark,
geriebenen Apfel und kleingeschnittene Trockenfrüchte dazugeben und
mit den Nüssen bestreuen |
| Entspannung |
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Stress ist einer der Hauptauslöser (nicht
Ursache!) für eine allergische Reaktion - falls Sie ihm nicht ganz entkommen
können - nehmen Sie tgl. 2 Lachsölkapseln und 2 EL
Weizenkeime; als Medikation:
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Männer: Solunat Nr 8 - nachmittags 10 Tr,
Solunat Nr 4 - v. d. Schlafen 10 Tr
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Frauen: 1-2 x tgl 10 Tr Zincum valerianicum v.
Hevert
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üben Sie zweimal täglich 10 Minuten
eine Entspannungstechnik z. B. Yoga
-
genießen Sie mindestens jeden zweiten Tag
bei einem flotten Spaziergang
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| Alternativmedikation |
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Zur Vorbeugung gegen Heuschschnupfen sind die
Tropfen Nr. 6, Nr. 51a und 97a der Firma Regena geeignet. Mit der Einnahme
von 2 x täglich 10 Tropfen sollt bereits im Februar begonnen werden,
um ein Aufflammen der Beschwerden zu verhindern.
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bei ganzjährigen Beschwerden empfehle
ich eine Langzeittherapie mit Schüsslersalzen: Na phos D6 - morgens
6 Tbl, Silicea D12 - vor dem Schlafen 6 Tbl in Wasser.
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Lachsöl- oder Borretschölkapseln für
die Schleimhäute
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Euphorbium comp NS bei chron. verstopfter
Nase, Luffa NS bei juckenden Schleimhäuten!- eventuell Cromoglicinsprays
während der Umstellungsphase, besser jedoch nach dem Aufstehen die Nase
mit lauwarmen Wasser spülen und Meerwassernasensprays
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Antworten von Heilpraktikerin Christine
Amann auf Ihre Fragen zum Thema
Heuschnupfen
Beeinflussen sich
Heuschnupfen und Neurodermitis gegenseitig?
Wie vermeide ich
Asthmaanfälle bei Heuschnupfen?
Kann
Nebenhöhlenvereiterung Ursache für Heuschnupfen
sein?
Welche Ernährung schützt
mein Baby vor Allergien?
Frage |
Ich bin Neurodermitikerin und außerdem
von Heuschnupfen geplagt. Im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, daß die
Allergie sich bessert, wenn sich die Hautreaktionen verschlechtern und
umgekehrt!
Besteht da ein
Zusammenhang? |
HP Amann |
Neurodermitis ist eine Ausscheidung von Toxinen
und Stoffwechselprodukten über die Haut, Heuschnupfen eine Ausscheidung
über die Schleimhaut. Das heißt - wenn ein Ventil
geöffnet ist, ist das andere entlastet.
Eine Besserung beider Symptome können Sie
erreichen,wenn sie die Ausscheidung über Nieren und Darm durch entsprechende
Ernährungsumstellung und die Einnahme von Naturheilmitteln
verbessern. ( z.B. Hepeel, Reneel und Lymphomyosot 3x2 Tbl
über mehrere Moate) |
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Frage |
Ich, 21 Jahre, leide seit ca 10 Jahren an
Heuschnupfen und bekomme in letzter Zeit vermehrt Asthmaanfälle, die
mit entsprechenden Sprays und Kortison behandelt
werden.
Wie kann ich diese Anfälle
vermeiden? |
HP Amann |
Durch die verstärkte Schleimhautsekretionen
beim Heuschnupfen versucht der Organismus Toxine und vor allem
Stoffwechselsäuren auszuscheiden. Wenn ihm das nicht mehr gelingt, werden
diese Substanzen u.a. im Zwischenzellraum der Lunge eingelagert. Dies führt
zu einer Art Muskelkater, das heißt, das Gewebe verliert an
Elastizität und es kommt -vor allem nach Stress und Anstrengungen- vermehrt
zu Spasmen und damit verbundener Atemnot.
Milch- und Harnsäure entstehen im Stoffwechsel
durch Wurst!, Fleisch und vor allem durch Kuhmilchprodukte. Wenn sie diese
Lebensmittel stark einschränken und außerdem auf Säurebildner
wie Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Softdrinks und Süßigkeiten
verzichten, werden innerhalb von ca 3 Monaten die Anfälle stark
zurückgehen oder sogar völlig verschwinden; zusätzliche
Medikation: 3x2 Lachsölkps pro Tag + 2-3 Gläser verdünnter
Gemüsesaft. |
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| Frage |
Seit einiger Zeit habe ich ganzjährig
Heuschnupfensymptome, ohne dass man einen Auslöser dafür findet.
Nun meint mein Arzt, dass die seit Jahren bestehende chronische
Nebenhöhlenvereiterung die Ursache sein
könnte.
Halten Sie das für
möglich? |
HP Amann |
Die Nebenhöhlenvereiterung und die
allerg.Symptome sind keine verschiedenen Krankheiten, sondern die Folgen
eines blockierten Lymphabflusses im Kopfbereich.
Sanieren Sie Ihre Mandeln, nehmen Sie homeopathische
Lymph- und Nierenmittel, trinken Sie Fenchel- und Brennesseltee und - vor
allem - halten Sie sich an die grundlegenden Ernährungsregeln, dann
wird sich das Ganze in Luft auflösen. |
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| Frage |
Mein Mann und ich sind beide Allergiker
und deshalb wurde mir geraten, mein Baby möglichst lange zu stillen
und keine Kuhmilchprodukte zuzufüttern. Nach 7 Monaten möchte ich
jetzt aber abstillen.
Soll ich jetzt hypoallergene
Säuglingsnahrung verwenden? Und was kann ich sonst
zufüttern? |
HP Amann
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Die Darmschleimhaut eines Säuglings ist
bis ca. 1 1/2 Jahre für große Eiweißmoleküle
durchlässig, damit die in der Muttermilch enthaltenen Immunglobuline
aufgenommen werden können. Das heißt, dass in dieser Zeit auch
artfremdes tierisches Eiweiß die Darmschranke passieren kann und somit
eine spätere Allergiebereitschaft fördert.
Deshalb sollten bis zum 15. Monat keine tierischen
Lebensmittel gegeben werden. Die hypoallergene Nahrung ist nach neuesten
Erkenntnissen ebenfalls nicht zu empfehlen, da bei der Herstellung die
Eiweißmoleküle stark zerkleinert (das heißt, sie werden
noch leichter aufgenommen) und außerdem denaturiert werden, und somit
eine noch größere Allergisierungsgefahr darstellen.
Falls ein weiteres Stillen nicht möglich
ist, ernähren Sie Ihr Kind mit Reismilch, Mandelmilch, Dinkelflocken,
Kartoffeln, Gemüse,Vollkornnudeln etc. und holen Sie sich weitere Anregungen
bei der Lektüre von Dr med. M.O. Bruker. |
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