Gesund in eigener
Verantwortung
Grundlegendes zum Thema Haut und
Haare
Glatte, reine Haut und
volles, glänzendes Haar sind die begehrtesten
Attribute der Attraktivität. Sie sind keinem gerade gängigen
Schönheitsideal unterworfen, sondern zu allen Zeiten das
augenfälligste Merkmal für Jugend und
Gesundheit.
Hier zeigt sich die alte Weisheit "Wahre Schönheit kommt von innen"
am deutlichsten. Zeitgenossen, die sich eine vitale und attraktive Ausstrahlung
bis ins hohe Alter bewahren, ernähren sich meist sehr disziplinert,
verzichten weitgehendst auf Genußgifte, - brauchen deswegen auf grund
ihrer besseren Konstitution auch kaum Medikamente, und benutzen ( auch
wenn uns die Werbung dies suggerieren möchte ) kaum Kosmetik und
Nahrungsergänzungsmittel.
Deshalb - beachten Sie die nachfolgenden
Ratschläge für die Wiederherstellung und Erhaltung Ihrer
Gesundheit und Ihre Attraktivität steigt von
selbst.
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Medikations-
beschränkung
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Lesen Sie grundsätzlich bei jedem
Medikament sorgfältig den Beipackzettel
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Entscheiden Sie erst dann, ob Sie für
die momentane Besserung Ihrer Beschwerden die genannten Nebenwirkungen
tatsächlich in Kauf nehmen wollen
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Bedenken Sie, dass bei vielen Arzneien die
Nebenwirkungen erst Monate nach Absetzen des Präparates
auftreten
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Vorsicht ist vor allem geboten bei Antibiotika,
Kortison, Antibabypillen, Schilddrüsenhormonen, Appetitzüglern,
Entwässerungstabletten und übermäßigem Gebrauch von
Schmerzmitteln
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Meidung von Genussgiften
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Verzichten Sie auf's Rauchen
Nikotin setzt die Kapillardurchblutung der Haut herab, wodurch die
Nährstoffversorgung stark reduziert und der Abtransport von Schlacken
unterbunden wird. Außerdem kommt es zu einer Verringerung der
Wassereinlagerung in das Unterhautfettgewebe, was zu einer frühzeitigen
Faltenbildung und zu trockener Haut führt. Die Teerbegleitstoffe,
Verbrennungsrückstände und Zusatzstoffe schädigen die
Kollagenfasern der Haut und zerstören ihre Elastizität.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass starke Raucher bereits in mittleren
Jahren um 10 Jahre älter aussehen als ihre rauchfreien
Zeitgenossen
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Reduzieren Sie den Konsum von Alkohol
Als Zellgift schädigt es vor allem sich schnell vermehrende Zellen wie
Haut- und Haarzellen. Dies führt zum einen zu den gefürchteten
Alters- bzw. Leberflecken, die auf eine Belastung der Leber
zurückzuführen sind. Zum anderen bedingt es verstärkten
Haarausfall, der leider oft nicht mit diesem Genussmittel in Verbindung gebracht
wird, da er erst mit einer Verzögerung von einigen Jahren
auftritt.
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Abtransport von Schlacken
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Trinken Sie
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Wasser statt Kaffee, Schwarz- oder Grüntee.
- Letztere entwässern stark und setzen dadurch einerseits Elastizität
und Durchblutung herab, verursachen aber andererseits durch Gewebewasserretention
(als Folge von Gegenregulation) Oedeme und Tränensäcke.
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verdünnte Gemüsesäfte anstelle
von Fruchtsäften und Softdrinks, um einer Übersäuerung entgegen
zu wirken.
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Bevorzugen Sie
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wertvolle pflanzliche Fette aus Nüssen,
Avocados, Oliven anstelle von Wurst und Käse, um die Geschmeidigkeit
der Haut zu erhalten.
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meiden Sie Fertigprodukte, die Konservierungsmittel
und Zusätze (E-Nummern beachten!) enthalten, die sich als Abfall im
Unterhautgewebe einlagern.
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Kosmetik |
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Benutzen Sie grundsätzlich nur
Feuchtigkeitsprodukte, da diese die Hautatmung und -ausscheidung am wenigsten
behindern. Fetthaltige Produkte sind nur als Kälteschutz
sinnvoll.
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Verwenden Sie statt Kompaktmakeup und Kompaktpuder
nur Flüssigmakeup und losen Puder
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Stoppen Sie die Ausscheidung über die
Schweißdrüsen nicht vollständig durch 24-Stunden-Deos, sondern
benutzen Sie besser Mineraldeostifte und Deopuder.
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Setzen Sie Sonnenprodukte nur sparsam ein,
weil sich der chemische Lichtschutzfilter im Unterhautgewebe anreichert.
Halten Sie sich lieber im Schatten auf. Dadurch vermeiden Sie auch Besenreiser
und Venenprobleme
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Waschen Sie die Haare nur mit einem milden,
kaum schäumenden Shampoo. Nehmen Sie vor allem keine stark entfettenden
und desinfizierenden Produkte, da diese die normale Hautflora zerstören
und zu Ekzemen und Haarausfall führen können.
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Bewegung und
Entspannung |
Durch Bewegung - möglichst im Freien und
natürlich mit Sonnenschutz! - erhalten Sie die Muskelsubstanz,
die für die Gewebespannung und Wasserspeicherung der Haut und die Formgebung
Ihrer Silhouette verantwortlich ist. Mindestens 45 Min/tgl sind für
eine nachhaltige Wirkung unerlässlich; - dazu tgl. je
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5 Min. Kopfstand, Kerze oder
Pflug
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5 Min. Massage von Kopfhaut und
Gesicht
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2 mal 5 Minuten Tiefenatmung
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Zusätzlich! |
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Eine Verbesserung des
Haut- und Haarbildes ereichen sie, wenn Sie sich an den
'grundlegenden
Ernährungsempfehlungen'
orientieren und 2x im Jahr
für ca. 4 Wochen eine Kur mit Reneel, Hepeel, Lymphomyosot - je 3x2
Tbl/tgl - und Hautfunktionstropfen - je 2x 5Tr/tgl
durchführen.
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Antworten von Heilpraktikerin Christine
Amann auf Ihre Fragen zum Thema Haut und
Haare
Ihre Fragen:
Kann man Haarausfall
medikamentös stoppen?
Was hilft auf Dauer gegen
Akne?
Wie bekämpft man
Pilzbefall?
Sind Schwangerschaftsstreifen
unvermeidlich?
Frage |
Ich bin 28, männlich und habe bereits
starke Geheimratsecken. Allmählich lichten sich auch die Haare am Oberkopf.
Da sämtliche Tinkturen keinen Erfolg gezeigt haben, rät mir mein
Arzt zu neuen Tabletten, die allerdings sehr teuer sind und über
längere Zeit eingenommen werden müssen.
Gibt es eine Alternative
dazu? |
HP Amann |
Der Wirkstoff in den Ihnen empfohlenen Tabletten
heißt Finasterid und wird in erster Linie zur Verhinderung einer
Prostatavergrößerung eingesetzt. Er senkt den Testosteronspiegel
und verzögert damit nebenbei auch den androgenbedingten Haarausfall
bei Männern. Allerdings wird der Haarausfall nur solange unterbunden,
wie das Medikament eingenommen wird. Da es bei Langzeiteinnahme aber zu
Brustwachstum und Potenzstörungen führt, sollten Sie sich die Anwendung
reiflich überlegen.
Verzichten Sie lieber auf Kuhmilchprodukte,
Wurstwaren, phosphathaltige Getränke und Kaffee und essen Sie öfter
mal Fisch, Salate mit reichlich Olivenöl und Brotwaren aus Dinkel. Nehmen
Sie dazu täglich 2 Fischölkapseln, 1 Kapsel natürliches Vitamin
E, 2 Tbl Vitamin B Komplex forte sowie 2 EL Weizenkeime. Reduzieren Sie Stress
und bewegen Sie sich 3-4 x wchtl. für 40 Min. im Freien; dann werden
Sie innerhalb von 6 Wochen eine Besserung feststellen. |
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Frage |
Jahrelang wurde meine starke Akne mit
Antibiotika, verschiedenen Antibabypillen und Schälkuren behandelt.
Sobald ich aber die Medikamente absetze, ist es schlimmer als
zuvor.
Hilft denn garnichts auf
Dauer? |
HP Amann |
Unterstützen Sie die Entgiftung Ihres
Körpers. Nehmen Sie täglich 2 Lachsölkapseln, sowie 3 mal
täglich je 10 Hautfunktionstropfen und 10 Lymphtropfen - gemischt mit
etwas abgekochtem Wasser - zu sich. Dazu trinken Sie 3 Tassen Brennesseltee
und sorgen für eine gute Verdauung und Darmflora, indem Sie sich an
die allgemeinen Ernährungsempfehlungen halten.
Durch die die Akne verursachende verstärkte
Talgproduktion versucht der Körper, Rückstände und Säuren,
die im Unterhautgewebe eingelagert sind und durch ein überlastetes
Lymphsystem nicht abtransportiert werden, auszuscheiden. Die von Ihnen bisher
eingenommenen Medikamente verstärken leider noch die Belastung und
führen oftmals zu einer noch stärkeren Hautreaktion (JO-JO-Effekt).
Beruhigen Sie Ihre Haut durch Auftragen von Heilerdeaufschlämmung -
ca. 2x pro Woche und benutzen sie nur fettfreie Aqua-Depot
Cremes. |
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| Frage |
Ich bin Anfang 50, männlich, und
habe seit Jahren juckende Kopfschuppen. Nun hat mein Hautarzt
festgestellt, dass es sich um einen Pilzbefall handelt und mir ein
entsprechendes Shampoo empfohlen. Leider verstärkt es eher noch das
Problem. Außerdem behandle ich meine Fußnägel seit 3 Monaten
mit einem Antipilzlack, ebenfalls ohne Erfolg.
Können Sie mir einen Rat
geben? |
HP Amann |
Die beste Voraussetzung, dass sich ein Pilz festsetzen
kann, ist eine unzureichende Immunabwehr und ein schlecht durchblutetes Gewebe.
Verbessern Sie Ihre Abwehr, indem Sie konsequent Süßigkeiten,
Kaffee, Milch und Hartkäse meiden, und schränken Sie gegebenenfalls
Zigaretten und Alkohol stark ein.
Nehmen sie zusätzlich ein pflanzliches
Lebermittel, verwenden Sie das Antipilzshamoo nur 1-2x pro Woche (sonst
verstärkt es die Hautabschlifferung) und verwenden Sie zwischendurch
ein mildes - nicht schäumendes - Shampoo z.B. Physiogel; - bei verbesserter
Immunlage wächst der geschädigte Nagel auch ohne Behandlung nach
einigen Monaten heraus. |
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| Frage |
Bereits mit Beginn der Pubertät habe
ich an den Hüften Schwangerschaftsstreifen bekommen. Seit ich nun mit
der Antibabypille angefangen habe, treten die Streifen auch am Busen und
an den Oberarmen auf.
Muss man sich als Frau damit
abfinden? |
HP Amann
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Eine hunterprozentige Abhilfe gibt es leider
nicht. Weibliche Hormone, die Östrogene, führen zu einer
Auflockerung des Unterhautgewebes mit verstärkter Wasser- und
Fetteinlagerung, was bei entsprechender Veranlagung zu den unschönen
Streifen führt.
Bitten Sie aber Ihren Arzt um eine mehr Gestagen
betonte Pille oder, noch besser, greifen Sie auf ein nicht hormonelles
Verhütungsmittel zurück. Eine Gewebeverbesserung können Sie
erreichen, indem Sie auf Normalgewicht achten, ein homöopathisches Nieren-
und Lymphmittel einnehmen, Bürstenmassagen machen und regelmäßig
schwimmen oder walken. Zusätzlich können Sie die Schüsslersalze
Silicea D12 und Ca fluor D12 - 2x tgl 2 Tbl für ca. 3 Monate
einnehmen. |
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