Gesund in eigener Verantwortung

Gesundheit - ein Lernprozess

Für die meisten Menschen ist Gesundheit ein Zustand, der selbstverständlich ist, den man sich möglichst lange erhalten möchte, den man sich wieder zu erlangen wünscht oder der -noch besser- einfach wieder hergestellt  werden kann. Auf alle Fälle verstehen sie unter Gesundheit = die Abwesenheit von Krankheit.

Gesundheit ist jedoch: die angemessene Reaktion des Organismus auf innere Vorgänge (Stoffwechsel, Emotionen) und äußere Einflüsse (Infekte, Stress). Dieser dynamische Prozess findet ununterbrochen statt und begründet (solange er unbemerkt abläuft) unser Wohlbefinden.

Krankheit ist:

a, eine akute Reaktion des Organismus  - mit für den Betroffenen unangenehmen Begleiterscheinungen - auf eine aktuelle Krise (z.B. Infektionskrankheiten,  Liebeskummer),  die jedoch eine größere Reife bewirkt. Beachte: diese Akuterkrankungen gehören zum Leben und können nicht vermieden werden; eine Unterdrückung bzw. der Versuch einer Abkürzung durch Medikamente oder eine Vermeidungshaltung führt zu Selbstschädigung - siehe b

b, die gehemmte Antwort eines beeinträchtigten Organismus/Immunsystems auf eine Herausforderung, was meist in ein längeres Leiden mündet mit der Gefahr der Chronifizierung (z.B. Allergien, langanhaltende Depressionen).

Merke: Krankheiten sind die Aufgaben, die wir im Laufe des Lebens zu bewältigen haben, und die bei optimaler Bewältigung zu einer belastbaren Gesundheit führen. Je mehr (nicht je weniger!) Herausforderungen (Krankheiten) Sie durchgestanden haben, umso gesünder sind Sie.

Falsche Vorstellungen von Gesundheit

  • sie kann mit Hilfe von Medikationen und Therapien erreicht werden: Gesundheit wird allein durch die individuellen Selbstheilungskräfte gewährleistet. - Geeignete Maßnahmen können diese unterstützen, ungeeignete schädigen sie.

  • für eine Erkrankung bin ich nicht selbst verantwortlich: verantwortlich sind Sie immer dann, wenn Sie sich selbst schädigen z.B. durch Genußgifte, Trägheit, zermürbende Beziehungen etc.; an Akuterkrankungen, Unfällen, Schicksalsschlägen ist man ursächlich oft nicht beteiligt, - für die Gesundung liegt jedoch die Verantwortung bei Ihnen.

  • nach einer durchgemachten Erkrankung bin ich so gesund wie vorher: ebensowenig wie Sie nach einer seelischen Krise (z. B. Scheidung) der gleiche Mensch sind wie vorher, genauso hinterläßt auch eine körperliche Erkrankung ihre Spuren: z.B. werden Erreger von Infektionskrankheiten nie wieder vollständig eliminiert (sie können jedoch unter die Nachweisgrenze absinken). Dies hat jedoch den positiven Effekt, daß das Immunsystem diesen Erreger genauer kennt und eine spez. Abwehr aufbaut. Beachte: das Entfernen (Mandeln, Appendix...) oder die Zerstörung von Organen (Schilddrüse) führt zu  bleibender Invalidität und nicht zur Heilung.

  • Gesundheit ist die Voraussetzung für ein zufriedenes, erfülltes Leben: dies ist der Idealfall, dem die Mehrheit hinterherjagt und dabei wertvolle Energie vergeudet. Wenn bestimmte Handicaps trotz vernünftiger Lebensweise und unterstützender Therapien weiterbestehen, versuchen Sie damit zu leben und verfolgen Sie trotzdem Ihren Lebensplan. Oft heilt die Zeit Beschwerden, an die man keine Aufmerksamkeit/Energie mehr vergeudet.

Falsche Vorstellungen von Krankheiten

  • häufige Erkältungen, sind ein Zeichen mangelnder Abwehr! => banale Erkältungen trainieren das Immunsystem und reinigen den Organismus; vgl. Schnupfen und Husten . Es spricht für eine gute Abwehrlage, wenn Erwachsene 2x und Kleinkinder ca 10x jährlich dadurch ihre Ausscheidungsfähigkeit fördern und damit z.B. Rheuma, Allergien, Tumoren etc. vorbeugen.

  • hohes Fieber ist schädlich! => im Gegenteil! - es ist die stärkste Waffe gegen körperfremdes (Bakterien, Viren) oder entartetes Eiweiß z.B. Tumore! (eine wirksame Methode zur Krebsbekämpfung ist die Überwärmungstherapie, bei der u.a. oft künstlich Fieber erzeugt wird). Seine effektivste Wirkung ist von 39°-40°! erst ab 41° sind unterdrückende Maßnahmen angezeigt.

  • Entzündungen führen zu bleibenden Schäden! => eine Entzündung führt zu verstärkter Durchblutung(oft mit Hitzeempfindung, Juckreiz und Bewegungseinschränkung) eines geschädigten Areals. Dadurch werden bei einer Infektion mehr Antikörper bereitgestell, bei einer Stoffwechselbelastung Toxine verstärkt abtransportiert, bei einer Verletzung besser Reparaturenzyme eingeschleust. Merke: alles was auf -itis endet, dient der Reparatur!- nur was auf -ose endet, führt zur Degeneration.

  • Haut- und Schleimhauterkrankungen kommen von außen! => Haut- und Schleimhaut sind wichtige Ausscheidungsorgane und reagieren auf jede verstärkte Toxinbelastung des Organismus (Infektionen, Falsche Lebensweise, Medikamente etc.). Zu chronischen Erscheinungen kommt es, wenn Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und vor allem der Darm überlastet oder geschädigt sind. Merke: Erst das veränderte Hautmilieu führt zur Erkrankung. Besonders Pilzinfektionen sind ein Hinweis, daß eine Stoffwechselentgleisung mit einer starken Säurebelastung vorliegt; - vgl. Übersäuerung

  • man kann an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden! => 

    • Infektionskrankheiten: wenn sie mit einem Erreger infiziert sind, ist ihr Immunsystem so aktiv, daß keine weitere Infektion erfolgt (nur mögl. bei Immunschwäche oder Immunsuppression). Aber Sie können sich anschließend sofort mit einem anderen Erreger infizieren oder es kann zum Aufflammen durchgemachter Erkrankungen kommmen (z.B. Gürtelrose), wenn ihre Abwehr geschwächt ist.

    • Stoffwechselerkrankungen: Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Ödeme, Tinnitus etc. etc. sind Symptome derselben Ursache - falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Stress, Genußgifte! - Sie brauchen nicht verschiedene Medikationen - Sie brauchen nur eine vernünftige Lebensweise!

  • Krankheiten führen zum Tod! => normalerweise führen Krankheiten zu einer besseren Gesundheit; - ist die Abwehr - und mehr noch die Ausscheidung jedoch beeinträchtigt,  kommt es zu Notentlastungsreaktionen - offenes Bein, Fistelbildung, Hautreaktionen, Tumore - wodurch die Toxinbelastung verringert wird. Werden diese Entlastungsreaktionen medikamentös unterbunden ohne die Ausscheidung entscheidend zu verbessern, kommt es häufig zu Infarkt, Schlaganfall oder Metastasenbildung.

Merke:  Jede Reaktion des Organismus dient dem Überleben und der Heilung. Eine Unterdrückung körperlicher Symptome und /oder seelischer Traumata führt zu Schwächung und chronischer Belastung.

Falsche Maßnahmen zur Vermeidung oder Verkürzung von Erkrankungen 

  • problematisch >> Impfungen:

    • sie belasten den Organismus mit veränderten Erregern und gefährlichen Chemikalien (Formaldehyd, Thiomersal ...) und werden direkt in die Blutbahn eingebracht, während es bei einer normalen Infektion bereits an der Schleimhaut und/oder im Bindegewebe zu Abwehrreaktionen (Entzündungen,  Eiterungen, Durchfälle) kommt.

    • die Ausscheidung der Erreger durch Abwehrreaktionen findet bei einer Impfung nicht statt; diese verbleiben im Organismus, blockieren teilweise die Abwehr und können zu Allergien und neurologischen Störungen führen.

    • ein Training der Abwehr und die positive Erfahrung - eine Krankheit durchzustehen - entfällt.

Tipp:

  • stillen Sie ihr Kind! - dann erhält es über die Muttermilch Abwehrstoffe und Sie können den Impfzeitpunkt hinauszögern bis sich die Blut-Liquorschranke gebildet hat und dadurch die Gefahr zentraler Nebenwirkungen vermindert ist.

  • vermeiden Sie Mehrfachimpfungen, da das Immunsystem sich normalerweise akut nur mit einem Erreger auseinandersetzen muß. Sie haben dadurch eine bessere Immunantwort, können sich mit dem Zeitpunkt am natürlichen Auftreten der Krankheit orientieren und Nebenwirkungen klarer abgrenzen.

  • besprechen Sie mit ihrem Arzt, welche Impfungen im Einzelfall angezeigt sind und beachten Sie, dass chronische Erkrankungen wie Neurodermitis und Asthma, ebenso wie ein latenter Diabetes I durch Impfungen verschlechtert bzw. aktualisiert werden können.

Beachte: in Deutschland gibt es keine Impfpflicht! - es unterliegt allein Ihrer Entscheidung ob und welchen Impfungen Sie sich und ihre Kinder aussetzen. Als Entscheidungshilfe empfehle ich Ihnen die Broschüre - "Nicht Impfen - was dann?" von Dr. med. F. P. Graf (Spansradeverlag, 24326 Ascheberg)

  • Medikamente: jede Erkrankung führt beim Betroffenen zu körperlicher (schmerzhafter) Beeinträchtigung, Verunsicherung und Ängsten. Früher unterstützten den Patienten erfahrene Hausärzte, Omas, Nachbarinnen mit Rat, seelischem Beistand und dem Wissen, daß die Krankheit überwunden werden wird. Heute werden verunsicherte Patienten zur Einnahme von Medikamenten gedrängt, um Zuwendung und Verantwortung zu vermeiden. Suchen Sie sich einen Therapeuten, der auch außerhalb der Sprechstunde für Sie da ist.

  • Vorsorge:

    • regelmäßiger Gesundheitscheck beim Arzt: sie werden nicht gesünder je öfter und gründlicher Sie sich untersuchen lassen, sondern nur wenn Sie bei ernstzunehmenden Befunden eine Verhaltensänderung vorzunehmen bereit sind. Falls Sie dies sowieso nicht vorhaben, können Sie sich die Vorsorge sparen - merke: Vorsorge können nur Sie treffen - nicht ihr Arzt!

    • prophylakt. Einnahme von Vitaminen, Mineralien, Nahrungsergänzungen: wenn Sie sich gesund fühlen, brauchen Sie nichts! - ein Zuviel ist oft schädlich (z.B. Selen, Zink, Vit. A,C u.a.) Wenn Sie krank sind, können Ergänzungsmittel ihre Gesundung fördern! - verlassen Sie sich dabei aber auf die Empfehlung ihres Therapeuten und nicht die der Industrie.

    • Einnahme von immunstimulierenden Substanzen: ihre Abwehr arbeitet immer  so optimal wie möglich. Wenn sie durch Genußgifte, zu hohe Schadstoffbelastung, Medikamente und Stress gehemmt ist, hilft nur eine Entlastungskur und eine Lebensumstellung. Die langfristige Einnahme von Immunmodulatoren kann Autoimmunreaktionen (Allergie, Rheuma, MS) verstärken.

  • Schonhaltung:

    • Bewegung und Frischluft: noch wichtiger als die richtige Nahrung, ist Bewegung. - Je mehr Sie sich bewegen, um so besser ist die Durchblutung und die Sauerstoffzufuhr, wodurch der Angriff pathogener Erreger gehemmt und die Entstehung entarteter Zellen verhindert wird. Selbst bei Fieber und schwerer gesundheitlicher Beeinträchtigung sollten Sie 2x20 Min. tgl an die frische Luft (notfalls gut eingepackt im Rollstuhl)

Gesundheitsförderndes Verhalten

  • Akuterkrankungen voll durchstehen

  • Krankheiten als Herausforderung annehmen

  • das symbiotische Eingegliedertsein bejahen (Mikroben nützen uns mehr als sie uns schaden! Ohne eine entsprechende Mikroflora im Darm, auf Haut- und Schleimhäuten wären wir nicht lebensfähig! Steril = tot!)

  • Alterserkrankungen: Verschleißerscheinungen und altersbedingte Stoffwechselanomalien nicht überbewerten! => sie sind der Preis für ein langes Leben. Genießen Sie ihre Tage und beschränken Sie sich auf eine Mindestmedikation.

Beachte: die medikamentöse Behandlung von Laborwerten (Bluthochdruck, Hyperlipidämie, ...) schönt nur die Parameter, ihr Stoffwechsel wird jedoch nur durch eine Verhaltensänderung gebessert.

Gute Gesundheit wünscht Ihnen

Christine Amann

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