Gesund in eigener
Verantwortung
Arzneimittelnebenwirkungen
Arzneimittelnebenwirkungen verursachen in Deutschland
jährlich mindestens 160 000 Krankenhauseinweisungen, treten in mindestens
800 000 Fällen während des Krankenhausaufenthalts auf und sind
für mindestens 35 000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Bei diesen
Nebenwirkungen handelt es sich vor allem
um
Vergiftungen
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aufgrund von Überdosierungen: vor allem
bei Beruhigungs- und Schlafmittel, Schmerzmittel,
Abführmittel.
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durch Einnahme von mehreren verschiedenen
Medikamenten: bei mehr als 3-4 Medikationen ist ein sicherer Ausschluss von
Wechselwirkungen nicht mehr möglich.
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durch wiederholte Gaben problematischer Substanzen
(Schmerz- und Rheumamedikamente, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker,
Blutgerinnungshemmer u. v. m.).
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Hinweise auf
eine
Arzneimittel-
nebenwirkung
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Durchfälle:
Antibiotika, Impfungen, Psychopharmaka,
Chemotherapien
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Magen- und Darmschleimhautentzündungen:
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akut: Antibiotika, Antimykotika (Pilzmittel),
Rheumamedikamente
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chronisch: Schmerzmittel, Rheumamedikamente,
Kortison
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Hautausschläge,
Schleimhaut und
Augenentzündungen:
treten nach Tagen oder auch erst
nach
Monaten
auf.
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verursacht
durch:
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Antibiotika
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Psychopharmaka (v. a. Medikamente gegen
Epilepsie)
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Schmerzmittel (v. a. ASS und
Rheumamittel)
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Medikamente gegen Gicht, Bluthochdruck,
erhöhte Cholesterinwerte
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Impfungen (v.a. bei
Kindern)
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Allergische Reaktionen
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Symptome:
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chron. Niesattacken, Naselaufen, verstopfte
Nase
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Hautausschlag, Nesselsucht
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chron. Husten, Asthma
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Durchfall, Blähungen,
Koliken
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Schwellungen der Augenlider, Lippen, und event.
der oberen Luftwege
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Auslöser:
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Antibiotika
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Medikamente gegen Bluthochdruck (v.a.
ACE-Hemmer)
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Medikamente gegen Epilepsie
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Psychopharmaka
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Schmerz- und Rheumamittel
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Schilddrüsenmedikamente
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Humaninsulin
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MCP (Paspertin)
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Medikamente
gegen Allergien (v.a.
Cetirizin)
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Kreislaufprobleme, Schwindel, Verwirrtheit
durch
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Beruhigungsmittel, Schlaftabletten,
Parkinsonmittel
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Medikamente gegen Depressionen,
Angststörungen
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Schilddrüsenmittel
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Medikamente gegen
Herzrhythmusstörungen
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Medikamente gegen
Bluthochdruck
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Abführmittel
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Entwässerungsmittel
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Psychische Verstimmung - Depressionen
durch
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Schmerzmittel
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Beruhigungsmittel, Schlaftabletten,
Parkinsonmittel
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Antibiotika
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Kortison, Hormone
(Antibabypille)
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Herz-, Blutdruckmittel (Betablocker,
ACE-Hemmer)
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Cholesterinsenker (Statine)
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Knochenmarkschädigung
durch
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Schmerzmittel: Metamizol
(Novalgin)
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Antibiotika (Sulfonamide, Cephalosporine,
Metronidazol)
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Psychopharmaka
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Schilddrüsenmittel
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Nierenschäden durch
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Schmerzmittel (vor allem durch
übermäßigen Gebrauch freiverkäuflicher
Schmerzmedikamente)
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Antibiotika
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Entwässerungsmittel
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Gicht- und Rheumamittel
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Chemotherapien
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Leberschäden:
können durch alle allopathischen Medikamente
verursacht werden, aber auch durch viele pflanzliche Arzneimittel (Vorsicht
bei TCM). Siehe auch:
PZ-online
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Paracetamol
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Sonstige Schmerzmittel
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Antibiotika
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Hormone,
Antibabypille,
Anabolika
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Vitamin A
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bei langdauerndem Gebrauch schädigende
pflanzliche Stoffe:
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Johanniskraut
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Gingko
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Cimicifuga
(Traubensilberkerze)
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Baldrian
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Faulbaumrinde (in
Abführmitteln)
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Sägepalme (in
Prostatamitteln)
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Schöllkraut
| Arzneimittel mit potenziell tödlich
verlaufender toxischer Leberschädigung
(Auswahl)
Allopurinol,
Amiodaron,
Amoxicillin plus
Clavulansäure, Amphotericin B,
Aurothiopropanol/- malat, Benoxaprofen,
Carbromal,
Carbimazol,
Chlorpromazin, Clozapin,
Cyproteron, Dacarbazin, Dactinomycin, Dantrolen,
Desipramin, Dihydralazin, Disulfiram, Enfluran,
Erythromycin, Flutamid,
Halothan, Imipramin, Iproclozid, Indometacin,
Iproniazid, Isocarboxazid, Isoniazid, Mercaptopurin,
a-Methyldopa,
Minocyclin,
Natriumperchlorat, Nimesulid, Nortriptylin,
Ofloxacin,
Paracetamol,
Phenylbutazon,
Phenytoin, Probenecid, Propylthiouracil, Pyrazinamid,
Pyrimethamin, Sulfasalazin, Tetracyclin, Tiabendazol, Tolbutamid, Troglitazon,
Valproinsäure
Teschke, R. (2001). "Toxische Leberschäden durch
Arzneimittel." Dtsch Arztebl 98(40): 2584-. |
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Tipps
zur Vermeidung von
unerwünschten
Arzneimittelwirkungen
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Lesen Sie vor der Einnahme eines Medikamentes
unbedingt den Beipackzettel durch. Alle dort aufgeführten Nebenwirkungen
sind bereits mehr oder weniger häufig aufgetreten und können bei
Nichterkennen von ihrer Seite zu irreversiblen Vergiftungen und
Schädigungen führen.
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als Bsp.: Loperamid (Imodium): Nebenwirkung:
Kopfschmerz (häufig): d.h. wenn nur jeder zehnte in Deutschland
dieses Medikament einnimmt, ist mit 40 000 Kopfschmerzfällen zu
rechnen.
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als Bsp.: Diclofenac (Voltaren): Nebenwirkungen:
Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö (sehr häufig): d.h. wenn nur
jeder zehnte in Deutschland dieses Medikament einnimmt, ist mit 80 000
Betroffenen zu rechnen.
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Nebenwirkungen treten oft erst nach Wochen
oder gar Jahren auf: Medikamente können jahrelang problemlos eingenommen
worden sein bevor es zu Problemen kommt durch
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altersbedingte Abnahme der Ausscheidungsleistung
von Niere und Leber
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durch medikamentöse oder alkoholbedingte
Schädigung der Ausscheidungsorgane
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durch zusätzliche Neuverordnungen (unbedingt
auf Wechselwirkungen achten!)
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Informieren Sie jeden Therapeuten (auch
Alternativheiler) über ihre derzeitige Medikation.
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Nehmen Sie nicht mehr als 3-4 Medikamente
als Dauertherapie: lassen Sie gegebenenfalls in einer Klinik ihre Einnahme
auf diese Anzahl reduzieren.
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Nehmen Sie keinesfalls Vitamine, Mineralien,
Supplemente etc. zusätzlich zu ihren Medikamenten ohne Zustimmung ihres
Arztes. Falls Sie mehr als zwei Medikamente als Dauertherapie einnehmen -
sollten Sie auf jede zusätzliche Eigentherapie
verzichten.
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Pflanzliche Präparate
sind nicht für eine Dauertherapie geeignet. Vertretbar sind 2-6 Wochen.
Extrem hochdosierte Präparate (z.B. Johanniskraut oder Gingko) dürfen
nicht mit anderen Medikamenten kombiniert werden; dasselbe gilt für
Zubereitungen der
Traditionellen
Chinesischen
Medizin.
Weichen Sie auf
Homöopathie
aus.
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Nehmen Sie grundsätzlich nur Medikamente
ein, die für Sie individuell verordnet wurden und/oder über die
Sie persönlich beraten
wurden
(Vorsicht bei Internetangeboten!)
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Verhalten beim
Auftreten von
Nebenwirkungen |
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Falls bei Ihnen bisher unbekannte Symptome
oder Krankheiten auftreten, überprüfen Sie die Beipackzettel ihrer
bisherigen Medikation auf Nebenwirkungen.
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Informieren Sie ihren Arzt und lassen Sie
das Medikament umgehend absetzen. (Je länger Sie das Arzneimittel
weiter nehmen, umso größer v. a. die Gefahr von Leber- und
Nierenschädigung.)
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Eine Arzneimittelnebenwirkung darf auf keinen
Fall mit einem weiteren Medikament behandelt werden. (Bei extremen Hautreaktionen
kann i. v. eine Einmaldosis Kortison gegeben werden. (Mehrfachdosen oder
Salbenbehandlung ist unbedingt zu vermeiden.)
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Schwere Arzneimittelnebenwirkungen sind an
die zuständigen Pharmakovigilanzstellen zu melden. Drängen Sie
darauf, dass ihr Arzt oder Apotheker dies für Sie erledigt, damit andere
Patienten durch diese Maßnahme geschützt
werden.
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Maßnahmen
zur
Entgiftung |
Die folgenden Tipps sind nur hifreich, wenn
die Medikation/Therapie, die zur Allergie, Vergiftung und/oder
Organschädigung geführt hat, abgesetzt wird (natürlich in
Einvernehmen mit ihrem Therapeuten!). Der Versuch schädliche Substanzen
mit Alternativmedikation (v. a. pflanzliche Präparate und
Nahrungssupplemente) zu neutralisieren, belastet die Ausscheidung
zusätzlich. Ebenso sind homöopathische Zubereitungen nicht angezeigt
solange die unverträgliche Behandlung fortgesetzt wird. Nach Absetzen
der problematischen Therapie, empfehle ich:
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Vermeidung von Alkohol und
Tabak
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zur Ausleitung fettlöslicher Substanzen:
3 x 2 EL Rapsöl pur mit Abstand zu den Mahlzeiten.
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zur Ausleitung wasserlöslicher Substanzen:
warmes Wasser oder Brennesseltee, schluckweise über den
Tag.
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zusätzliche homöopathische
Unterstützung: Sulfur D6 (5 x 2 Tab/tgl.)
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+ Magen-/Darmbeschwerden: Nux vomica D12 (3
x 2 Gl/tgl.)
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+ Hautreaktionen: Rhus tox. D12 (3 x 2
Gl/tgl.)
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+ Schwellungen/Ödeme: Apis D12 (3 x 2
Gl/tgl.)
Auf die Gabe von Hochpotenzen sollte bis zum
vollständigen Abklingen der Nebenwirkungen verzichtet
werden. |
Um Nebenwirkungen und Vergiftungen durch
Medikamente zu vermeiden, sollten diese nur wenn unbedingt nötig und
möglichst nur kurzzeitig eingenommen werden. Durch Umstellung der
Ernährung und der Lebensführung kann auf viele Arzneimittel verzichtet
werden. Selbst wenn Substanzen zunächst problemlos vertragen werden,
muss bei allen auf längere Zeit mit Schädigung der Organe gerechnet
werden. Keinesfalls sollten Präparate ohne gründliche Diagnose
- nur aufgrund von Werbeversprechen - konsumiert werden. Bei jeder
Medikation ist grundsätzlich eine Nutzen-Risiko Abwägung vorzunehmen.
Die Gefahr eine schwere Nebenwirkung zu erleiden, steigt mit der Anzahl
von Medikamenten und zusätzlichen Selbstmedikationen (problematisch
z. B. die eigenmächtige Kombination von Kalium, Calcium, Magnesium
mit Herz-, Blutdruck- und Entwässerungsmitteln). Vor allem bei Kindern
ist von einer Übermedikation abzusehen und auf jegliche Zusatz- und
Supplementpräparate zu verzichten, da dadurch die Entwicklung des
Immunsystems behindert wird, die Ausscheidungsorgane belastet werden und
das Vertrauen in die eigenen Selbstheilungskräfte untergraben
wird. |
Alles Gute wünscht Ihnen
Christine Amann
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