Ihre Meinung-Ihre Fragen/your opinion and questions

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Ch. Amann Re: Nahrungsergänzungsmi ttel nach Magenresektion erstellt am 09-08-2010 um 17:46 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Nahrungsergänzungsmi ttel nach Magenresektion
Frage: Kann nach einer Magenteilresektion auf Nahrungssupplemente verzichtet werden?

Antwort: Falls Sie ohne zusätzliche Aufbaunahrung ihr Gewicht halten, ist davon auszugehen, dass mit der Nahrung alle wichtigen Spurenelemente aufgenommen werden. Wenn es dennoch zu Vit. B oder Eisenmangel kommen sollte, sollten diese Elemente parenteral zugeführt werden. Vor allem, wenn die Teilresektion durch Geschwüre bedingt war, ist von oralen Substitutionen abzuraten.
Unbedingt verzichtet werden sollte auf Nahrungsergänzungen, die nicht medizinisch erforderlich sind, sondern nur durch die Werbung suggeriert werden. Bei Magenresektion ist auch von pflanzlichen Präparaten (schulmedizinisch oder alternativ) abzuraten.

Ch. Amann Re: Margot erstellt am 09-08-2010 um 17:41 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Margot
Auf keinen Fall sollten Schilddrüsenhormone eigenmächtig abgesetzt werden. Wenn Sie gut eingestellt sind, sind - bei regelmäßiger Kontrolle - auch keine Nebenwirkungen festzustellen. Bei diesem Krankheitsbild sollte jedoch unbedingt die Einnahme von (Verhütungs- oder Wechseljahrs-) Hormonen unterbleiben, da dadurch die Symptomatik verschlechtert wird.
Margot erstellt am 07-08-2010 um 20:05 Uhr
Guten Tag Frau Amann,
wegen Hashimoto nehme ich seit einigen Jahren L-Thyroxin 75. Sehen sie eine Möglichkeit das Medikament abzusetzen.

Freundliche Grüße Margot

Ch. Amann Re: Fatima erstellt am 19-07-2010 um 16:23 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Fatima
Akutsymptome bei einer Borrelieninfektion setzen normalerweise nach einigen Tagen ein, nicht erst nach 3 Wochen. Bei einer FSME-Infektion tritt normalerweise hohes Fieber auf mit Bewusstseinsstörungen. Abgesehen von diesen beiden Infektionen können durch Zecken noch andere Erreger übertragen werden, die aber kein eindeutiges Krankheitsbild hervorrufen. Einen Test auf Antikörper können Sie erst nach ca. 5 Wochen durchführen lassen, dieser ist jedoch nicht sehr spezifisch.
Sie können auf alle Fälle 2 Tage in Folge je 5 Globuli Rhus tox D30 geben. Damit lindern Sie die Muskelbeschwerden sowohl bei Zeckenbissfrühsymptomen als auch bei einer Sommergrippe, die bei ihrem Sohn wahrscheinlicher ist.
Fatima erstellt am 19-07-2010 um 01:31 Uhr   Email an Fatima
guten abend, wir entdeckten vor ca. 23 tagen bei meinem Sohn 15.J. eine Zecke im Oberbein. Wir entfernten es sofort. Seit ein paar tagen beschwert er sich über pochende kopfschmerzen, muskelkater, seine nase läuft etc. Ich habe ein ganz mulmiges Gefühl. Habe auch schon mit nem Arzt darüber gesprochen, er meinte das nun einige wochen vergehehn müssen um zu sehen ob er sich infiziert hat. Liebe Grüsse aus Berlin.
Sanna erstellt am 11-07-2010 um 18:59 Uhr   Email an Sanna
Hallo Frau Amann,
herzlichen Dank für Ihre umgehende Antwort. Schön, dass es Sie gibt!
Habe mir Vitamin C und Globuli besorgt und bin froh somit dem Antibiotikum zu entgehen.
DANKE
Herzlich Sanna
Ch. Amann Re: Sanna erstellt am 08-07-2010 um 06:58 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Sanna
Nehmen Sie 4 x tgl. 500 mg Vitamin C - am besten 4 x 1/2 Brausetablette zu 1g und dann noch für 3 Tage morgens und abends 1/2. Bei empfindlichen Personen kann Vit. C Hautreizungen verursachen, die sich aber nach Absetzen innerhalb 1 Tages wieder geben.
Zusätzlich empfehle ich noch Cantharis D30, 2 x 3 Globuli/tgl. für 3 Tage.
Sanna erstellt am 07-07-2010 um 21:25 Uhr   Email an Sanna
Hallo Frau Amann,
ich könnte dringend Ihren Rat gebrauchen.
Seit 4 Wochen habe ich am Ende des urinierens Probleme. Im Urin wurden Coli-Bakterien nachgewiesen. Seit einer Woche habe ich das verschriebene Atibiotikum bei mir liegen, kann mich aber nicht durchringen es zu nehmen. Zu Beginn habe ich Angocin uns Strophanthus D4 Globuli genommen. Allerdings wohl nicht konsequent genug.
Ich wäre Ihnen für eine Empfehlung sehr dankbar und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.
Ch. Amann Re: Unreine Haut erstellt am 05-07-2010 um 20:57 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Unreine Haut
Frage: Ich bin 22 Jahre alt und habe seit ca. 2 Jahre eine unreine Gesichtshaut (keine Akne).
Diese wird schlimmer bei zu wenig Schlaf, Stress oder zu vielen Süßigkeiten.
Seit ca. 1 Jahr benutze ich nur noch Naturkosmetikprodukte von Dr. Hauschka.
Gibt es Schüssler Salze, bzw. Globulis, die gegen meine unreine Haut helfen?
Antwort: Falls Sie Hormone, Schilddrüsentabletten, Jodtabletten und/oder über längere Zeit Vitamine, Zink- oder Eisentabletten nehmen, können die Hautprobleme dadurch ausgelöst sein.
Meiden Sie Süßstoffe, Konservierungsstoffe und Zusätze in Lebensmitteln - kein Jod und Fluor in Salz und Zahnpasten.
Von Naturkosmetik ist bei Hautproblemen abzuraten. Verwenden Sie keine reichhaltigen Produkte und kein Gesichtswasser. Am besten reinigen mit Flüssigseife und als Tagescreme ein Feuchtigkeitsprodukt z.B. 'Aqua complete' von Aldi, zum Abdecken Flüssig-Make-up.
Als Medikation: Bioch. Natrium phos. D6 - 4 Tab. abends; Silicea D12 - 2 Tab. morgens.
Ch. Amann Re: Zeckenprophylaxe mit Nosoden erstellt am 02-07-2010 um 10:27 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Zeckenprophylaxe mit Nosoden
Frage: Ich habe vor in nächster Zweit schwanger zu werden und wollte vorher noch die homöopathische Prophylaxe mit der Zeckenbißfiebernosode D200 und der Borrelia-Nosode D200 durchführen.
Ist dies vor einer geplanten Schwangerschaft überhaupt ratsam? Oder kann etwas aufs Kind übergehen?
Können diese Prophylaxen auch schon bei Kleinkindern (20 Monate) bedenkenlos durchgeführt werden? Wenn ja in welcher Dosierung?
Zudem hatte ich vor ca. 4 Jahren schon einmal eine Borrelien-Infektion, die mit Antibiotika Gabe per Infusion und Tabletten behandelt wurde.
Antwort: Homöopathische Verdünnungen in D200 sind reine Informationen. Informationen haben nicht immer die gewünschte Wirkung, aber keinesfalls eine physische Nebenwirkung.
Sie können auch bei Kleinkindern gegeben werden. Dosierung: innerhalb von ca. 10 Tagen 2 x 3-5 Globuli; jährlich wiederholen.
Wenn eine dieser Infektionen bereits durchgemacht wurde, hat der Organismus die Information bereits; für Therapiezwecke kann eine Nosode bei Bedarf eingesetzt werden.
Sabrina B. erstellt am 29-06-2010 um 09:56 Uhr
Sehr geehrte Frau Amann!
Vor zwei Tagen haben ich mir eine Zecke am Oberschenkel entfernt, welche dort seit höchstens vier Stunden sein konnte. Die Bißstelle juckt seitdem und ist rot. Auf Ihrer Homepage habe ich den Tipp Borrelia D200, Rhus.tox. C200, Hypericum C30 und Arnica D12 gelesen. Diese Mittel habe ich bereits in der Apotheke bestellt. Meine Frage: Wieviele Golbuli entsprechen "einer Gabe"?
Vielen Dank
und großes Lob für Ihre Homepage,
Sabrina B.
Ch. Amann Re: Chron. Borreliosebeschwerde n erstellt am 18-06-2010 um 12:15 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Chron. Borreliosebeschwerde n
Frage: ich (w, Mitte 30) leide seit 6 Jahren an Borreliose und Chlamydia pneu., mittlerweile sind die Blutwerte negativ, aber es geht mir unverändert schlecht. Meine Hauptprobleme sind Herzklopfen, Durchfälle, Schmerzen in der Leiste und im Unterleib. Dazu Gelenkschmerzen, Benebeltsein, Nervenschmerzen in den Zähnen, Augenprobleme, schuppige Haut...).
Diverse Behandlungen (auch AB) brachten keinen Erfolg oder machten alles noch schlimmer. Jetzt bin ich seit 2 Monaten in klassisch homöopathischer Behandlung; die Reaktionen sind mehr oder weniger immer gleich: zuerst ging es etwa 1 Woche etwas besser und danach kam alles zurück und wurde unerträglich schlimm; ich bekomm auf so ungefähr alle Mittel negative Reaktionen, zum Teil sogar paradoxe.

Antwort: 30 % der Bevölkerung sind 'poor metabolizer', d.h. diese vertragen Medikamente schlechter, haben paradoxe Reaktionen, scheiden die Abbauprodukte kaum aus und müssen selbst durch zugelassene Konzentrationen von Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen, Konservierungsstoffen und pflanzlichen Präparaten mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen; diese Substanzen sollte möglichst nicht aufgenommen werden. Eine homöopathische Behandlung, die eine funktionierende Ausscheidung voraussetzt, führt häufig ebenfalls zu Verschlechterungen. In diesem Fall sollte man sich auf Tiefpotenzen D12 - D30 und eine Gabe nicht öfter als alle 3 Wochen beschränken.
(Ausscheidungs-) Krisen halten normalerweise nicht länger als 72 Std. an und sollten ohne jegliche Medikation durchgestanden werden; dann treten sie allmählich seltener und abgeschwächter auf.

Ch. Amann Re: Elke erstellt am 07-06-2010 um 13:10 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Elke
Chemotherapien + Antibiosen (zer)stören das Immunsystem massiv - die Pilzinfektion ist die Folge dieser Abwehrstörung.
Vielleicht ist es möglich, dass die Therapie - angesichts des Alters ihrer Mutter - auf Bluttransfusionen beschränkt wird.
Von Fertigaufbaunahrung rate ich ab, da es sich hierbei um völlig denaturierte Produkte handelt.
Als Getränk ist alkoholfreies Bier zu empfehlen, da dies wertvolle Mineralien enthält. Zur Ernährung: Kartoffelbrei mit Sahnequark, Reis- und Hirsebrei mit Sahne und gemahlenen Nüssen, Nudeln mit Butter, fetter Fisch und Alles worauf sie Lust hat. (Merke: Puddings bestehen nur aus Stärke und enthalten keine Nährstoffe! - Besser Trinkjohurts).
Elke erstellt am 06-06-2010 um 21:17 Uhr
Hallo Frau Amann,

im letzten Jahr haben Sie uns wunderbare Hinweise gegeben, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Gürtelrosensymptome bei meiner Mutter geführt haben. Nun möchte ich mich mit einer weiteren Frage an Sie wenden: Meine Mutter ist 72 J. alt, leidet seit 2000 unter Chronisch Lymphatischer Leukämie. Seit 2004 gab es in verschiedenen Abständen Therapien, die sie sehr gut, ohne große Nebenwirkungen, überstanden hat. Nun ist die Krankheit in ein weiteres Stadium fortgeschritten (verminderte Hämoglobinwerte, Nachtschweiss, Gewichtsverlust) und sie erhält jetzt eine Kombitherapie aus Chemo Antikörpern, im Wechsel mit Bluttransfusionen. Die erste Therapiebehandlung hat sie Ende Juni bekommen. Eine der Nebenwirkungen ist eine Art Mundpilz, das ist wohl in der Schulmedizin schon bekannt, denn sie bekam gleich ein Mittel zu Bekämpfung dazu, außerdem Anweisungen für die Zusammenstellung von Flüssignahrung. Letzte Woche erhielt sie nun 2 Bluttransfusionen. Leider ist dieser Mundpilz sehr hartnäckig und sie hat immer noch damit zu kämpfen. Das vom Arzt verschriebene Medikament hat bisher keine Wirkung gezeigt (Einnahme seit 28.6.). Zur Vollständigkeit: Sie musste außerdem ein Antibiotikum nehmen. Haben Sie eine Empfehlung für uns, erstens gegen den Pilz und zweitens vielleicht auch andere zur allgemeinen Verbesserung ihres Zustandes? Sie ist derzeit sehr schwach und antriebslos. Die Nachtschweissattacken sind glücklicherweise vorbei. Ernähren tut sie sich derzeit mit pürierter Kartoffelsuppe, die ihr sehr gut bekommt und diesen vom Arzt verordneten Powerdrinks in diversen Abwandlungen, immer enthalten sind Maltodextrose, Ei, Maiskeimöl. Teilweise Milchprodukte wie Pudding, Joghurt.
Vielen Dank im voraus!
Elke

Ch. Amann Re: Günter erstellt am 16-05-2010 um 20:12 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Günter
Wenn Sie kein Raucher, Kaffeetrinker .... mehr sein möchten, dann werden Sie dies auch ändern. Dies nimmt man jedoch nur in Angriff, wenn der Gewinn mindestens so groß ist wie der Verzicht. Ändern Sie nicht alles auf einmal, sondern legen Sie das ab, was nicht mehr zu ihrem Selbstbild passt. Nach meinen Erfahrungen ist der körperliche Entzug nach 3 Tagen durchgestanden und ab dem 10. Tag wird das Verlustgefühl geringer.
Trinken Sie mehrere Tassen Ingwertee pro Tag und Walken oder Laufen Sie zum Stressabbau; zur Beruhigung Kal. phos. D6 bioch. 3x2/Tbl. pro Tag.
Günter erstellt am 16-05-2010 um 11:06 Uhr   Email an Günter
Sehr geehrte Fr.Amann !

Anbei herzlichen Dank, für Ihre Zeit und Mühe.

Ich hätte eine Frage:
Zum Stressabbau greife ich immer häufiger auf ( Alkohol, Zigaretten, Kaffee zurück).
Ist es möglich mit Ernährung oder Alternativ -Möglichkeiten aus dem Kreislauf heraus zu kommen.
Gibt es homöopatisch eine Unterstützung.
Oder was würden Sie mir raten ?
Aufgrund Ihres umfangreichen Wissens wäre mir Ihre Meinung sehr
wichtig.

Nochmals Danke !!

LG
Günter

Ch. Amann Re: chron. Muskelschmerzen erstellt am 13-05-2010 um 12:07 Uhr   Email an Ch. Amann Re: chron. Muskelschmerzen
Frage: Der Patient leidet seit Jahren an chronischen Schmerzen am ganzen Körper, er selbst beschreibt es wie dauerhaften Muskelkater.
Bei ihm wurde bereits vor Jahren eine Borreliose diagnostiziert, er hat über mehrere Wochen Antibiotika-Infusionen bekommen,
aber leider ohne Erfolg. Können Sie uns weiterhelfen?

Antwort: es gibt sogenannte poor metabolizer (ca 30% der Bevölkerung); diese haben Probleme mit der Ausscheidung und überstehen deshalb Krankheiten schlechter und leiden verstärkt unter Medikamentennebenwirkungen. Chron. Muskelschmerzen sind ein Hinweis, dass die Toxinbelastung im Zwischenzellraum zu hoch ist.
Unbedingter Verzicht auf alle Genussmittel, Nahrungsergänzungsmittel und nicht lebenswichtige Medikationen (bitte mit Arzt absprechen!) - auch auf Phytopharmaka und Homöopathika.
Lebensmittelzusatzstoffe und Süßstoffe sind unbedingt zu meiden - halten Sie sich an die Empfehlungen unter Therapieresistenz - eine Besserung tritt noch ca. 10 Tagen ein.

Jeder Therapeut des Patienten sollte vor Beginn der Behandlung auf den eingeschränkten Fremdstoffmetabolismus des Patienten hingewiesen werden.

Ch. Amann Re: luise reisbeck erstellt am 11-05-2010 um 17:10 Uhr   Email an Ch. Amann Re: luise reisbeck
eine Medikation sollte grundsätzlich 4 Präparate nicht überschreiten - eingeschlossen pflanzliche Mittel und Homöopathika.
Bei einer Dauermedikation von mehr als zwei Mitteln, kann max. 1 Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich genommen werden.
Eine ausufernde Medikation überfordert die Ausscheidungsorgane und kann zu Wasserretention im Gewebe führen.
Reduzieren Sie Medikationen - nach Absprache mit ihrem Therapeuten - auf das notwendige.
Nehmen Sie Lymphomyost, Reneel und Hepeel nur im wöchentlichen Wechsel - Dos. jeweils 3x2 tgl.
luise reisbeck erstellt am 11-05-2010 um 09:12 Uhr   Email an luise reisbeck
guten tag
zur zeit habe ich wieder problemme mit meiner lymphe an der brust.ich habe lymphomyost,reenel und heepel zuhause aber ich habe oft pickel davon bekommen jetzt weiss ich nicht ob in irgend ein mittel körbblütler drinnen ist. ab was für einer potenz kann man korbblütler nehmen ohne eine allergie zu bekommen.könnten sie mir bitte ein mittel empfehlen das ich für meinen lymphstau nehmen kann auch die knöchel schwellen nach langen sitzen an. vielen lieben dank luise reisbeck
Ch. Amann Re: Günter erstellt am 27-04-2010 um 13:56 Uhr   Email an Ch. Amann Re: Günter
Leider schreiben Sie nicht, ob es sich um H. simplex oder H. zoster handelt; - die Vorgehensweise ist jedoch identisch.

Durch die Hautreaktionen versucht der Körper die Viruslast zu verringern. Wenn diese Ausscheidung durch Medikamente

z.B. Valtrex, Aciclovir, Zostex etc. verhindert wird, kommt es in immer kürzeren Abständen zum Rezidiv. Wenn die Akutphase

ohne diese Medikation durchgestanden wird, hat man eine längere beschwerdefrei Zeit und die Rückfälle lassen allmählich nach.

Als Medikation: Na chlorat. D6 biochem. 2 x 2 Tbl/tgl. für ca. 6 Monate, je nach Virusart Herpes simplex oder Herpes zoster injeel Amp.

2 x 1 Amp. pro Woche trinken bis eine Hautreaktion auftritt, dann aussetzen bis diese abgeklungen ist; - das Ganze 3 x wiederholen.

Im Akutfall: Rhus tox. D12 bei Bedarf 5 Glob. bis zu 8 x tgl.

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